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17. November 2015
Die Kommentare in diversen Zeitungen nach den Anschlägen von Paris finde ich persönlich sehr erschreckend. Dabei meine ich weniger die Leserkommentare, sondern die Kommentare der Redaktionen. Da wird lauthals nach „Vernichtung des IS“ gerufen. Nach Wiedereinführung der Grenzkontrollen und Ausbau der Überwachung.
Nicht, dass ich hier falsch verstanden werde: ich bin kein Befürworter des Terrors! Ich sehe aber fundamentale Probleme bei den Forderungen, die heute gestellt werden.

1. Vernichtung des IS
Wie soll das gehen? Klar wir könnten Syrien und den Nordirak in die Steinzeit zurückbomben. Aber wieviele Unschuldige werden wir wohl damit erwischen? Man geht in der heutigen Kriegsführung davon aus, dass auf einen getöteten Gegner (legitimes Ziel gemäss Völkerrecht) ungefähr 30 Unbeteiligte (Zivilisten gemäss Völkerrecht) dazukommen. Bei einer Ausweitung des Kriegseinsatzes wird dieses Verhältnis eher noch steigen.
Gerade wenn man „nur“ Luftangriffe fliegt wird man dem IS nicht beikommen. Da bräuchte es „boots on ground“. Da aber wäre Wasser auf die Mühlen der Terroristen. Denn genau das brauchen sie für die „Rechtfertigung“ ihrer Taten. Man würde damit also eher den Terroristen in die Hände arbeiten.

Man darf eines nicht vergessen: der IS ist nur so mächtig geworden, weil man im Irakkrieg entscheidende Fehler gemacht hat. Die Auflösung der irakischen Armee war das Dümmste was man tun konnte. Heute weiss man, dass viele Strippenzieher hinter dem IS ehemalige Armeeangehörige der irakischen Armee sind (interessanter Bericht bei der Washington Post)

Dann hat es der Westen erlaubt, dass die irakische Regierung (mehrheitlich Schiiten) ziemlich brutal gegen die Sunniten (ehemals herrschende Volksgruppe im Irak unter Hussein) vorgegangen ist.
Zu guter Letzt hat man in Syrien Waffen geliefert (mehrheitlich für die Freie Syrische Armee), die dann sehr schnell beim IS gelandet sind. Das ist ein historischer Fehler, den man in den 80-igern bereits in Afghanistan begangen hat und damit die Taliban und Al Kaida erst stark gemacht hat. Damals wurden Waffen an jeden gelifert, Haupsache Antikommunist. Und in Syrien wurden Waffen geliefert, Hauptsache Anti-Assad.
Woher hat der IS z.B. Humvees? Genau die hat man nach dem Rückzug der westlichen Truppen aus dem Irak einfach dortgelassen. Und jetzt wundert man sich, wenn dieses Kriegsmaterial plötzlich beim IS ist?
Wer also nach Vernichtung des IS ruft, sollte erstmal in der Geschichte etwas zurückgehen und sich fragen: Wieso kämpfen wir immer wieder gegen Geister, die wir selber geschaffen haben?
Aber genau diese historischen Hintergründe werden in den aktuellen Kommentaren kaum beachtet. Da wird vielmehr ein Vokabular verwendet, das sich nicht mehr so sehr vom Vokabular des IS unterscheidet.

2. Wiedereinführung der Grenzkontrollen
Wie sollte das Ausschauen? Jeden arabisch aussehenden Menschen an der Einreise hindern? Ich glaube kaum, dass auch nur einer der Terroristen in Paris, seine Kalaschnikow dabei hatte bei der Einreise. Zudem würde das keinesfalls vor Zellen schützen, die bereits im Land aktiv sind. Oft hört man das Argument, dass in den aktuellen Flüchtlingsströmen auch Terroristen seien. Das ist gut möglich, beträfe aber nur einen verschwindend kleinem Promillesatz. Es ist eines Rechtstaates unwürdig eine Mehrheit zu „bestrafen“ nur weil man eine klitze kleine Minderheit erwischen will.

3. Verstärkung der Überwachung
Die Vergangenheit hat leider zuoft gezeigt, dass eine massive Überwachung (z.B. des Internets) in Bezug auf Terrorprävention nicht sehr viel bringt. Das bringt nur für die nachträgliche Aufklärung allenfalls was. Das liegt daran, dass man in der schieren Datenmenge keinen Anhaltspunkt hat wonach man suchen soll. Erst wenn etwas passiert ist, kann man die Daten nach bestimmten Kriterien durchsuchen. So geschehen bei den Anschlägen auf den Boston Marathon. Die relevanten Daten existierten bereits vor dem Anschlag, aber erst danach wusste man wonach man filtern soll.
Ein weiteres Problem bei der elektronischen Überwachung: die Terroristen kommunizieren sehr wenig über elektronische Plattformen. Weil sie wissen, dass diese recht einfach überwacht werden können. Da werden eher klassische Gehemindienstmethoden z.B. persönliche Treffen oder tote Briefkästen eingesetzt. Die „grössten“ Erfolge gegen Al Kaida z.B. die Tötung von Osama Bin Laden kamen durch klassische Geheimdienstmethoden zustande.

Man darf eines nicht vergessen: die Terroristen hassen unsere freiheitliche Gesellschaft und wollen diese zerstören. Wenn wir dagegen Methoden einsetzen, die genau unsere freiheitlichen Prinzipien unterwandern, dann zerstören wir genau das, was eigentlich die Terroristen zerstören wollen, gleich selber. Klassiche Prinzipien wie z.B. keine Strafe ohne ordentliches Verfahren, die Unschuldsvermutung und ein verhältnismässiger Einsatz von Gewalt treten wir im Krieg gegen den Terror seit Jahren mit Füssen.
Die Drohneneinsätze v.a. in Afghanistan und Pakistan sind nichts anderes als der Vollzug einer Todesstrafe und dies ohne jegliches rechtstaatliches Verfahren vor einem ordentlichen Gericht.
Die willkürliche Inhaftierung, Verschleppung und z.T. Folterung von Menschen ist ein grober Verstoss gegen die Unschuldsvermutung.
Und von einem verhältnismässigen Einsatz von Gewalt kann man bei der Tötung von Unschuldigen im Verhältnis 30:1 kaum reden. Wer was anderes behauptet sollte dringend seinen moralischen Kompass zur Reparatur bringen. Denn dann müsste man konsequenterweise dieses „Recht“ auch dem Gegner zugestehen. Das aber würde einem in ein ziemliches Dilemma führen: denn hätten die Terroristen von Paris nur ca 4-5 Soldaten (durchaus legitime Ziele wenn man sich im Krieg befindet) erwischt, dann wäre das vom Verhältnis her nichts anderes als was der Westen täglich macht.

Und zuletzt ist es richtig widerlich hier von einem Problem des Islams zu sprechen, wie es viele Kommentatoren leider tun. Denn diese Kommentatoren haben kein Wort von christlichem Terror erwähnt, als z.B. Anders Breivik in und um Oslo zugeschlagen hat. Erst hiess es „ein islamistischer Anschlag“. Als sich dann aber die Beweise verdichteten, dass dieser Anschlag von einem christlichen Nazi begangen wurde, war es plötzlich still.
Niemand wird doch von christlichem Terror sprechen bei den ca 160 Toten, die es durch rechten Terror in Deutschland seit der Wiedervereinigung gegeben hat. Und das sind nur die geklärten Fälle. Bei 3300 ungeklärten Fällen von Tötungen ergibt sich zumindest bei 749 Fällen mit 849 Todesopfern der Anfangsverdacht eines rechten Tatmotivs (gemäss deutschem Bundesinnenministerium).
Oder spricht man von chrsitlichem Terror, wenn Joseph Kony mit seiner Bande mordend und vergewaltigend durch Afrika zieht? Wohlgemerkt hat dieser selber gesagt, dass er „vom heiligen Geist“ den Auftrag erhielt einen christlich-theokratischen Gottesstaat Uganda zu schaffen auf Basis der Bibel und der 10 Gebote.
Die Religion wird von Terroristen immer nur als Vorwand gebraucht, um ihre menschenverachtenden Taten zu rechtfertigen. Das liegt daran, dass Religion wunderbar missbraucht werden kann.
Aber dann alle anderen Anhänger einer Religionsgemeinschaft in den Topf zu werfen, wo einige wenige durchgeknallte Psychopathen durchaus hingehören, geht einfach nicht. In den letzten Tagen habe ich in Kommentaren oft gelesen, dass sich jetzt „die Muslime vom Terror distanzieren müssen“ oder dass „Terror ein Problem des Islams sei“. Das ist einfach widerwärtig. Es wird leider auf dieser Welt immer durchgeknallte Spinner geben, die die unvorstellbarsten abscheulichsten Taten begehen. Daran ändert u.A. keine verschärfte Flüchtlingspolitik oder keine Verstärkung der Überwachung irgendwas zum Besseren.
Wenn wir unsere Freiheit verteidigen wollen indem wir diese Freiheit für (Schein)-Sicherheit opfern, was gibt es dann noch zu verteidigen? Wir werden beides verlieren und im Endeffekt haben dann diese widerlichen Terroristen genau das erreicht was sie wollten: unsere freiheitliche Staats- und Gesellschaftsordnung zerstören!

3. März 2015
Mein DANE-Checktool ist in einer Betaversion fertig. Damit kann man verschiedende Dinge im Zusammenhang mit Mailservern testen z.B. eben DANE-, TLSA-, MX-, DNSEC-Records. Auch Multi-RBL Tests sind möglich.

18. Juli 2014
Heute wäre Nelson Rolihlahla Mandela 96 Jahre alt geworden. Gerade ein wunderbares Zitat von ihm gefunden, dass ich noch nicht kannte:
Das Grösste, was man erreichen kann, ist nicht, nie zu straucheln, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.

6. Oktober 2014
Auf all meinen Webservern habe ich die SSL-Chiphren so angepasst, dass das Ranking im SSL-Labs-Test optimal hoch ist. Es werden nur noch 256bit Chiphren unterstützt, was alle Javaversionen (inkl. Java8) nicht können. Somit bleiben die aussen vor. Zudem sind jetzt all meine HTTPS Seiten FIPS– und PCI konfrom

15. Mai 2014
In den „Nachwehen“ der Heartbeat-Attacke und der möglichen Kompromittierung der privaten Server Schlüssel, habe ich nun auf all meinen Server neue Schlüssel und Zertifikate verteilt. Das alte Zertifikat habe ich widerrufen lassen und mit dem neuen ersetzt. Das neue Zertifikat basiert zur Sicherheit (man kann ja nie paranoid genug sein 😉 ) auf einem neuen privaten Schlüssel.

Zudem habe ich noch DANE Records im DNS angelegt.
Hier noch der SHA256 Hash des neuen Zertifikates:

1
7F287C60F29FDAB5965B4EF41E5FD3C493490F404C37740B46F50C7B5BA718E3

Mai 2014
Die Ereignisse der letzten Tag zeigen sehr „schön“ wie falsch die Todesstrafe sein kann. In den USA (Oklahoma) wurde in verurteilter Mörder hingerichtet, durch die Giftspritze. Sein Todeskampf dauerte gut 45min und letztendlich starb er an einem Herzinfarkt. Es steht fest, dass bei Clayton Derrell das Betäubungsmittel (Midazolam) nicht wirkte und er damit die beiden anderen – extrem schmerzhaften – Gifte bei vollem Bewusstsein erlebte. Zur Lähmung der Delinquenten wird Vecuronium eingesetzt, welches auf Brom basiert und ein hochpotentes Lähmungsmittel ist. Es führt zur Lähmung der kompletten Skelettmuskulatur und damit zum Versagen der Atmung. Dann wird noch Kaliumchlorid verwendet, um im letzten Schritt das Herz zu lähmen.

Man bemerkte sehr schnell, dass die Betäubung von Clayten Derrell nicht wirkte. Er bäumte sich auf, verkrampfte, zuckte und murmelte „Mann!“. Man versuchte die Hinrichtung abzubrechen, nur waren die Gifte bereits in seinem Körper und taten ihre Wirkung. Nach gut 45min qualvollen Todeskampfes bekam er einen Herzinfarkt und starb.

Was hier geschah muss man als Folter bezeichnen. Auch wenn es nicht beabsichtigt war ihn so leiden zu lassen. Vielleicht hatte er ja auch nicht die Absicht sein Opfer zu töten.
Dieser Fall zeigt einmal mehr die Sinnlosigkeit und Grässlichkeit der Todesstrafe.

Auch in Ägypten wurden in der letzten Zeit richtige Massentodesurteile ausgeprochen. Mindestens 1000 Todesurteile in mehreren Massenprozessen. Auf den Malediven will man den Vollzug der Todesstrafe auch wieder einführen. Dabei können Täter ab 7 Jahren zum Tode verurteilt werden. Die Todesstrafe wird dann mit der Vollendung des 18. Lebensjahres vollzogen. Wie in den USA setzen die Malediven auf die Hinrichtung mit der Giftspritze.

30. April 2014
Bald steht die Volksabstimmung über die Mindestlohninitiative an. Die Gemüter kochen hoch.
Dazu möchte ich auch meinen Senf geben. Kurz und bündig: wer gegen faire Mindestlöhne ist, ist ein Arschloch. Punkt um, da gibt es keine Diskussion!!

Wer behauptet faire Mindestlöhne würden Arbeitsplätze gefährden ist sogar ein dummes Arschloch.
Das können nur Leute behaupten die mehr verdienen als der Mindestlohn und ihre Pfründe schützen wollen. Dass hierzu die Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände gehören ist ja klar. Diese verkappten Heuchler! Bei der 1:12 Initiative haben sie mehr oder weniger mit den entgegengesetzten Argumenten hantiert. Dort konnten die Löhne ja nicht hoch genug sein. Ach das liegt daran, dass es um Manager ging, welche sicher in den entsprechenden Verbänden vertreten sind.

Faire Mindestlöhne gefährden sicher keine Arbeitsplätze. Es steht den Unternehmen frei die hohen Löhne entsprechend zu senken, sodass sich unter dem Strich die Gesamtlohnsumme nicht ändert. Nehmen wir einem Manager pro Jahr 100’000 CHF weg, können wir die Löhne von 10 Mitarbeitern um 10’000 pro Jahr erhöhen ohne dass sich die Gesamtlohnsumme auch nur im geringsten ändert. Die Initiative sagt ja nicht, dass die hohen Löhne nicht gesenkt werden dürfen.

Es wird geschrien, dass dies Produkte und Dienstleistungen verteuern würde. Das mag in bestimmten Bereichen stimmen, aber es wird immer „vergessen“, dass ein schöner Teil der Arbeitnehmer mehr verdienen würde. Und wo mehr Geld ist wird auch mehr konsumiert. Das ist ein wirtschaftlicher Fakt!

Wirklich lachen musste ich als ich das Argument einer älteren Dame gelesen habe. Sie meinte Mindestlöhne hätten beim Kommunismus schon gezeigt, dass sie wirtschaftschädlich sind. Hä? Schonmal was vom Wettrüsten mit dem Westen gehört? Schonmal gehört, dass das kommunistische System durch und durch korrupt war? Schonmal daran gedacht, dass der Kommunismus gescheitert sein könnte, weil die Menschen frei sein wollten? Der Kommunismus ging wegen vielem Zugrunde, aber sicher nicht wegen der Mindestlöhne

Man hört von den Gegner auch oft, dass dies Leute davon abhalten würde eine Ausbildung zu machen, da sie ja einen Mindestlohn bekommen auch ohne Ausbildung. Ja und? Freie Menschen, freie Entscheidung!
Es kann nicht sein, dass man bei bei einer 100% Stelle nicht genügend verdient um damit seine Familie zu ernähren. Wer sowas verlangt resp faire Mindestlöhne ablehnt gehört ausgeschafft, aber nicht ohne zuvor ausgepeitscht zu werden. Zudem gehört ihm/ihr auf die Stirn tätowiert: „ich bin ein asoziales egoistisches Arschloch, welches sich nur für sich selber interessiert und dem andere am Arsch vorbei gehen.“
lohnschere660px

8. April 2014
In der weit verbreiteten SSL-Implementation OpenSSL ist eine massive Sicherheitslücke entdeckt worden. Dadurch wird es möglich bis zu 64KB des Speichers des Remote Systems auszulesen. Die Entdecker der Lücke konnten damit den Private Key der Gegenstelle auslesen!

Alle Benutzer von OpenSSL sind angehalten umgehend ihre Systeme auf den aktuellsten Stand zu bringen. Die grossen Distributionen haben bereits bereinigte SSL Versionen in die Paketverwaltungen gestellt.
Betroffen sind alle OpenSSL Versionen der Reihe 1.0.1 bis zur Version g
Ältere und neuere Versionen sind nicht betroffen: http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-0160

März 2014
Amnesty International hat wiedermal die aktuellsten Daten zur Todestrafe zusammengetragen in einem YouTube-Video
15% mehr Hinrichtungen als 2012. Tendenz weiterhin steigend!

20. März 2014
Vor gut zwei Jahren zog ein SSH Rootkit durch das Netz. Damals war CPanel involviert und hat scheinbar das Rootkit bei Remote-Support-Sitzungen auf Kundenserver verteilt.

Heute habe ich einen interessanten Bericht bei Heise zum Ebury Rootkit gelesen. Auch wieder ist CPanel und diesmal auch kernel.org involviert.
Ob Ebury und das Rootkit von damals wirklich dasselbe sind ist jedoch nicht klar. Allen Admins sei wiedermal ans Herz gelegt ihre Systeme zu prüfen v.a. da beide Rootkits manipulierte ssh ins System werfen und dann u.A. Passworte mitschneiden

11. März 2014
Aktuell diskutiert der Ständerat bezüglich des BÜPFs (Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs). Bis jetzt wurden alle Forderungen der Strafverfolger mehr oder weniger diskussionslos durchgewunken. Um dagegen ein Zeichen zu setzen, kann man diese Petition unterschreiben.
buepf

4. März 2014
Aktuell ziehen teilweise recht massive DDos Attacken mittels NTP durchs Netz. Da dies bei einem meiner Server auch zum recht massiven Problem wurde, habe ich meine „Abwehrmassnahmen“ etwas genauer in einem Post beschrieben

6. Dezember 2013
Gestern ist einer der ganz grossen Führer des letzten Jahrhunderts im Alter von 95 Jahren gestorben. Nelson Rolihlahla Mandela sass fast 30 Jahre lang in verschiedenen Gefängnissen in Südafrika. Nach seiner Entlassung hegte er keinen Groll gegen das alte System. Er stand für Verständnis und Vergebung. Alle heutigen Politiker sollten sich daran ein Vorbild nehmen und wir hätten eine sehr viel bessere Welt.

In diesem Sinne: Rest in Peace Madiba we’ll never forget you.

September 2013
www.amnesty.ch/de/themen/todesstrafe/dok/2012/statistik-zur-todesstrafe-alarmierende-anzahl-hinrichtungen

August 2013
Die Trac-Umgebung von project.brain-force.ch ist nun auf einem neuen Server zu Hause. Die Migration auf den neuen Server war dann doch einfacher als befürchtet. Man kann sich gut an diesen Ablauf halten, falls man das selber mal vor hat.

Auf allen Server habe ich mal nginx als https-Reverse-Proxy installiert. Dies da ich beim pound, welchen ich zuvor verwendet habe, die SSL-Kompression nicht abschalten konnte. Das ist aber nötig, damit man sich gegen bestimmte Angriffe auf SSL schützen kann. Zudem habe ich damit begonnen bei SSL bevorzugt TLS1.2 zu verwenden.

Leider gibt es immer noch einige Browser die damit nicht umgehen können. Der Vorteil modernerer Ciphren ist die sogenannte Forward Secrecy. Kurz: das schützt die SSL Verbindung auch dann wenn z.B. der Master Private Key geklaut wurde.
Beim nginx kann man diese Chiphren so aktivieren, indem man diese an den Anfang der vom Server offerierten Ciphren stellt

1
ssl_ciphers ECDHE-RSA-AES256-GCM-SHA384:ECDHE-RSA-AES128-GCM-SHA256:ECDHE-RSA-AES256-SHA384:ECDHE-RSA-AES128-SHA256:AES128-GCM-SHA256:RC4:HIGH:AES256-SHA:!MD5:!aNULL:!EDH;

die „neuen“ Ciphren erkennt man an DHE (steht für Diffie-Hellman-Exchange). Kurz: bei DHE ist es möglich, dass sich zwei Parteien auf ein gemeinsames nur ihnen bekanntes Geheimnis einigen können, OHNE dieses Geheimnis übertragen zu müssen. Aus den Daten welche sie austauschen müssen, um sich auf das Geheimnis zu einigen, kann man das Geheimnis NICHT ableiten (mehr bei Wikipeadia)

Wenn man seine eigene HTTPS Seite mal testen will ,kann man bei ssllabs.com einen ziemlich ausführlichen Test machen

Juni/Juli 2013
Mr Murphy hat genau als ich in die Ferien gegangen bin damit angefangen zuzuschlagen. Erst brach das Netzwerk zu Hause weg und dann hat mit der Provider eines meiner Server in Holland ein Interface entfernt. Leider hatte ich an diesem Interface mein VPN dran, welches nötig war für den Betrieb des ndb-MySQL-Clusters. Beides zusammen führte zu einem Totalabsturz des Clusters und damit waren alle Dienste welche auf Clusterdaten angewiesen waren nicht mehr erreichbar. Dies hat v.a. Mail betroffen.

Seit ich aus den Ferien zurück bin habe ich angefangen den Cluster neu aufzubauen und auf andere Server zu verteilen. Seit gut 3 Tagen läuft der Cluster in der neuen Umgebung. Die Verbindung zwischen dem Cluster-Management und den Datenknoten geht jetzt via einem privaten virtuellen Netzwerk beim Provider. Zwar leider nicht mehr wie bei OpenVPN verschlüsselt, aber dafür ohne Single Point of Failure. Der SPoF war bis anhin der Server welcher das OpenVPN für die Cluster-Member aufgezogen hat. War der weg brach der ganze Cluster zusammen.
Management und Datenknoten sind auf zwei verschiedene Datencenter in Holland verteilt

26. Mai 2013
Nach dem Update auf Debian Wheezy funzt nun als letztes auch https://project.brain-force.ch wieder. Letztlich musste alles neu gebaut werden, weil bei Wheezy eine neue Python Version dabei ist. Drum ging Trac erstmal nicht mehr nach dem Update.

Jetzt sollte wirklich wieder alles so laufen wie in Vor-Wheezy-Zeiten 🙂

Mai 2013
Debian Wheezy wurde freigegeben und ist auf allen meinen Debian Servern installiert. Es gab leider einige Unterbrüche während der Updates, aber nun sollte alles wieder so laufen wie bis anhin. Leider gibt es aber noch Probleme mit dem Trac auf https://project.brain-force.ch
Ich weiss nicht ob ich das noch zum Laufen bekomme, ohne wieder alles neuzumachen. Zur Zeit geht diese Seite aber nicht. Steht aber auf meiner ToDo-Liste und ich hoffe, dass es wieder zum Laufen kommt.

25. Februar 2013
In den letzten Tagen häufen sich die Meldungen im Netz über ein sehr aktives und gefährliches ssh-Rootkit, welches v.a. RedHat und Debian basierte Systeme befallen kann. Auch Server mit CPanel stehen im Verdacht das Einfallstor zu sein

Hier gehts weiter

31. Dezember 2012 / Januar 2013
Leider gab es einige Probleme mit den Dateisystemen verschiedener VMs u.A. war die mysql-DB und der Webserver betroffen. Beim mysql konnte ich nur noch ein Backup zurückspielen. Es gingen also gut 24h Daten verloren. Den Webserver konnte ich mittels mehrfach fsck wieder an den Start bringen d.h. da musste kein Backup zurückgespielt werden und damit auch kein Datenverlust.

Jetzt läuft wieder alles wie es sollte. Sorry an alle die in der fraglichen Zeit auf den Webserver zugreifen wollten 🙂

01. Januar 2013
Ein gutes Neues Jahr allen Lesern hier und auch den Bots 🙂

24.Dezember 2012
Ich wünsche allen Besuchern ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

21. Oktober 2012
Leider hat sich der Haupt-DNS-Server irgendwie ins Nirvana aufgehängt. Die Backup-NS liefen die ganze Zeit über einwandfrei und sollten den Ausfall des Hauptserver kompensiert haben

Oktober 2012
Die Server wurden neu aufgeteilt. Der Webserver läuft jetzt auf einem eigenen Server, damit nicht der Hauptmailserver und der Webserver auf der gleichen Maschine laufen

10. Juli 2012
Der Server war heute abend leider für mehrere Stunden down. Scheinbar hat bei mir die Schaltsekunde erst heute zugeschlagen. Die Loads waren bei gegen 7!! Leider hat es dabei auch das Dateisystem erwischt, wahrscheinlich beim „abwürgen“ des Servers. Das Reparieren des Dateisystem dauerte leider länger als erwartet.
Jetzt sollte aber wieder alles wie gewohnt funzen

Juni 2012
Für mir bekannte und vertrauenswürdige User biete ich DNS-und/oder Mailservices an. Diese Dienste sind primär für User von Diskstations aus unserem Forum. Es besteht kein Anspruch auf den Service, sondern das entscheide ich je nach User. Die Dienste sind gratis!

Mai 2012
Zur Entlastung des Haupservers habe ich einige Hosts auf einen anderen Server gezügelt.
Gerade das WordPress reagiert gleich nochmals schneller 🙂

März 2011
Die Bilder von den Atomreaktoren lassen „leider“ etwas vergessen wie verheerend das Erdbeben vom 11. März und der anschliessende Tsunami war. Weite Teil der japanischen Küstengebiete wurden praktisch wegradiert. Die Menschen in Japan brauchen alle nur erdenkliche Hilfe.

Glückskette

31. Dezember 2010
Ich wünsche allen Lesern und Besuchern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 🙂

Dezember 2010
Wikileaks kam in der letzten Zeit immer mehr unter Druck der Politik. Viele Firmen wie z.B. Amazon, Visa, Mastercard, PayPal, Switch und Postfinance, haben wohl aufgrund von Druck aus der Politik reagiert und ihre Services für WikiLeaks einstellt. Was dann kam war ja zu erwarten: Die betreffenden Webauftritte wurden gezielt angegriffen und durch DDOS (Distributed Denial of Services) Attacken unerreichbar gemacht.
Nicht, dass ich solches Verhalten gutheissen würde, aber so ganz unerwartet ist das dann ja doch nicht gekommen.

Innert 24h Stunden hat Avaaz über 300’000 Unterschriften zugunsten von WikiLeaks gesammelt. Das Ziel ist es jetzt 1 Mio zu erreichen. Um das zu tun, könnt ihr folgende Petition unterzeichnen. Zeigen wir den Politikern, dass uns WikiLeaks wichtig ist und dass wir es nicht akzeptieren wenn so mit WikiLeaks umgegangen wird

Solltet ihr WikiLeaks nicht mehr erreichen können, gibt es unter www.wikileaks.ch eine Liste von Mirrors im Web. Diese sind meist gut zu erreichen. Zusätzlich habe ich das „Afgan War Diary“ bei mir auf den Server gestellt

August 2010
Die verherende Flutkatastrophe in Pakistan hat unheimlich Ausmasse angenommen. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 14 Millionen Menschen von der Flut betroffen sind.
Gut die Hälfte des Landes (zumindest der dicht besiedelten Teile) leidet unter den katastophalen Überflutungen und am Unvermögen der Regierung den Betroffenen schnell zu helfen. Der Staatspräsident gondelt lieber durch Europa, anstatt, dass er zu Hause für sein Volk schaut.
Pakistan braucht unbedingt finanzielle Hilfe, darum wäre es schön wenn ihr einen kleinen Betrag spenden würdest

26. Juli 2010
WikiLeaks hat heute über 70’000 z.T. geheime Dokumente veröffentlicht im Zusammenhang mit dem Krieg in Afghanistan. Wie es scheint ist deren Webseite unter dem Ansturm zusammengebrochen. Leider ist die Seite die meiste Zeit down.
Daher habe ich beschlossen diese Daten auf meinem Server als „Mirror“ zu betreiben.
wardiary.brain-force.ch
7zip-file
(75 MByte md5: 948c6394443fd688fcd4e247a1ffa70f sha: 80adb634a0d218bd0f9a0f22734e3d2e7e67acfc)

21. Juli 2010
Nun klappt es auch mit dem schnellen Internet. Ist echt sauschnell 😉
Auch der Upload ist jetzt bei fast 1 MByte/s 🙂

14. Juli 2010
Habe ein schnelleres Internet für zu Hause. Leider gibt es noch einige Probleme damit und daher kann es sein, dass der Server mal nicht genügend schnell antwortet
Das Problem ist jedoch bei meinem Provider pendent und die versuchen es zu fixen

28. März 2010 (sehr früh am Morgen)
Jetzt ist es geschafft und der Serverumzug ist vollbracht 😉
Hat mich den ganzen Samstag gekostet den Mailserver auf dem neuen Server zum Laufen zu kriegen.
Aber dafür laufen jetzt sowohl Mail- als auch Webserver auf einer schnelleren Maschine und das merkt man v.a. beim Webserver, wo der Seitenaufbau jetzt ca noch 1/4 so lange dauert 🙂

12. Januar 2010
Das Erdbeben auf Haiti hat eines der ärmsten Länder dieser Welt getroffen. Das Land liegt in Trümmern. Die Menschen in Haiti brauchen jede Hilfe. Daher wäre es schön wenn die Besucher dieser Seite mit einer Spende diesen Menschen helfen würden.

Glückskette
Rotes Kreuz

Medecines sans frontièrs
Avaaz.org